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globale in Halle :: Todesstaub

Montag :: 05. März 2012 :: 20.00 Uhr

Todesstaub

Regie: Frieder Wagner
Produktionsland: Deutschland
Jahr: 2006
Länge: 92 min
Sprache: deutsche Version


Der Film "Todesstaub" erzählt von einem Kriegsverbrechen: dem Einsatz der Uranmunition im Irak, im Bosnienkrieg und im Kosovo. Diese "Wunderwaffe" der Alliierten durchdringt einen feindlichen Panzer wie ein Messer die Butter. Dabei verbrennt das radioaktive Uran, das zudem hochgiftig ist und eine Halbwertszeit von 4,5 Milliarden Jahren hat, zu winzigsten Nanopartikelchen. Eingeatmet können sie tödliche Krebstumore verursachen und den genetischen Code aller Lebewesen für viele Generationen deformieren. In den betroffenen Ländern sind dadurch inzwischen ganze Regionen unbewohnbar geworden. Der deutsche Arzt Prof. Dr. Siegwart-Horst Günther machte nach dem Golfkrieg 1991 als erster auf die verheerenden Folgen von solchen Urangeschossen aufmerksam und wurde dafür in Deutschland diskreditiert und verfolgt. Der Film begleitet Professor Günther noch einmal in den heutigen Irak und das Kosovo und dokumentiert so den gefährlichen und außergewöhnlich mutigen Einsatz des rastlosen Arztes, dieses kaum bekannte Kriegsverbrechen publik zu machen.

Filmpartner

Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt

Rahmenprogramm

Im Anschluss an die Filmvorführung laden wir zu einem Filmgespräch mit Alexander Stöcker

links zum Film

deutscher wikipedia-Eintrag
Eintrag bei Videogold

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Interview bei german-foreign-policy.com

aktualisiert: 14.03.2012

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