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globale in Halle :: Selbstverständnis

Selbstverständnis

In Anlehnung an die Filmfestivals globale in Berlin und Leipzig entstand die Filmreihe globale in Halle. Die von uns ausgewählten Filme vermitteln Zusammenhänge und Hintergründe der Globalisierung. Dabei wird die weltweite Realität von Ausbeutung, Entrechtung und Umweltzerstörung dargestellt, aber auch über die vielseitigen Strategien des Widerstands berichtet. Mit einem Rahmenprogramm zu den jeweiligen Filmen wollen wir zusätzlich Denkanstöße geben, Menschen zusammenbringen und Handlungsmöglichkeiten aufzeigen.

Warum Eintrittsgelder?

Natürlich gibt es auch immer wieder folgendende Stimmen:
"Wieso kann man Eintrittsgelder verlangen und gleichzeitig den Anspruch haben, möglichst viele Menschen ins Kino bekommen zu wollen? Es gibt doch auch viele Menschen mit sehr geringen Einkommen, welche sich die 5 Euro fürs Kino nicht leisten können." Wir sind allerdings der Meinung, dass einige gute Gründe für Eintrittsgelder sprechen:

  1. Die Gesamtkosten für die "globale in Halle" sind größer als die vorhandene Förderung. Deshalb müssen zirka 25% der Gesamtkosten über die Eintrittsgelder erbracht werden, vor allem die Reise-, Unterbringungs- und Honorarkosten für externe Referenten.
  2. Die Filme sind nicht schlechter als andere Filme. Im Gegenteil, es sind hochwertige, häufig preisgekrönte Dokumentationen. Deshalb sollte man die Filme auch dementsprechend wert schätzen.
  3. Einige der Filme sind immer noch nicht abbezahlt. Eintrittsgelder helfen den Filmemachern, ihre Verbindlichkeiten schneller abzutragen und geben ihnen somit die Gelegenheit neue kritische, gut recherchierte Filme zu drehen.

aktualisiert: 16.01.2012

Die globale in Halle wird gefördert von: Katholischen Fonds, Evangelischer Entwicklungsdienst