Filmreihe zum Thema Globalisierung

Toxic City

10. März 2014 :: 20 Uhr

Von Hamburgs Hafen aus starten riesige Container, die unsere alten PCs nach Ghana bringen. Darin sind neben gebrauchsfähigen auch unzählige defekte Geräte. Computer enthalten giftige Stoffe wie Blei und Kadmium, sie dürfen nach der Konvention von Basel nicht exportiert werden. Der Handel ist also illegal und geht auf Kosten der Menschen und Umwelt in den Zielländern der Fracht. Die Dokumentation „Toxic City“ verfolgt die Lieferungen von Computern und Fernsehern und deckt auf, wie Deutschland und andere wohlhabende Staaten in afrikanischen Ländern illegal Unmengen von alten Elektrogeräten entsorgen. In Ghana landen sie auf den Müllbergen der Slums. Dort versuchen Menschen, die ums Überleben kämpfen, die verwertbaren Metalle in Schrauben und Kupferdrähten herauszulösen, um sie später zu verkaufen. Ein unfairer Handel made in Germany mit verheerenden Folgen für Menschen und Umwelt.

 

Rahmenprogramm
Im anschließenden Filmgespräch sprechen wir mit der Wirtschaftsjournalistin Carolyn Braun über soziale Verantwortung, rechtliche Regelungen und die Reiseroute eines deutschen Fernsehers. Ihr Projekt „Follow the Money“ stattet Altgeräte mit GPS-Sendern aus, um herauszufinden, wo Elektrogeräte tatsächlich landen.


Filmpartner

Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt e.V.

Toxic City

Regie: Christian Bock
Produktionsland: D
Produktionsjahr: 2011
Länge: 45 min
Sprache: deutsch und weitere

 

weitere Informationen zum Film
Link zur Homepage des Films

 

 

 

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