Filmreihe zum Thema Globalisierung

Regie: Michael Winterbottom
Produktionsland:  UK
Jahr: 2006
Länge: 95 min.
Sprache: deutsche Fassung



Der Film erzählt die Geschichte von Ruhal Ahmed, Asif Iqbal und Shafiq Rasul (den so genannten "Tipton Drei"), drei jungen Briten aus Tipton, die 2001 von Milizen der Nordallianz in Afghanistan festgenommen wurden und fast drei Jahre in Guantánamo Bay inhaftiert waren, ohne Anklage oder juristische Vertretung. Zu Interviews mit den Dreien und Archivaufnahmen wird eine dramatisierte Geschichte von ihren Erfahrungen während ihrer Festnahme durch die Nordallianz, ihrer Auslieferung an die US-Streitkräfte und ihrer Haft in Kuba erzählt. Der Film zeigt die Anwendung von Prügel während des Verhörs, Foltermethoden wie Sensorische Deprivation und Reizüberflutung oder über lange Zeit erzwungene schmerzhafte Körperhaltungen und den Versuch der US-Streitkräfte, ihnen falsche Geständnisse über die Mitgliedschaft bei al-Qaida und den Taliban zu entlocken.
2004 wurden die "Tipton Drei" ohne Anklage zu erheben freigelassen. Der vierte Jugendliche Mounir, der während der Flucht aus Kundus vor dem amerikanischen Bombardement verschwand, wurde nie wieder aufgefunden.


Präsentiert von:
amnesty international Hochschulgruppe Halle


Rahmenprogramm
Im Anschluss Filmgespräch mit Prof. Dr. Paul S. Rundquist und Vertretern der amnesty international Hochschulgruppe Halle.


Weiterführende Informationen
deutscher Wikipedia-Eintrag

 

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