Filmreihe zum Thema Globalisierung

Mama Coca

Eigentlich ist Coca nur eine Pflanze. Doch das aus den Cocablättern gewonnene Kokain ist der Grund für einen andauernden Krieg mit zahllosen Toten. Der Film geht dorthin, wo der Konflikt um den grünen Strauch und das weiße Pulver am blutigsten tobt – nach Kolumbien. Er zeigt Bauern, Paramilitärs, Guerilleros und Dealer und beschreibt eindrücklich, wie ein Land vom Drogenkrieg dominiert wurde und wird, während das Rauschmittel anderswo als Partykick dient. Für die Yanacuna-Indianer in San Agustín ist Coca ein essentieller Teil ihrer Naturreligion ist. Ein Anbauverbot wäre für sie gleichbedeutend mit dem Verlust ihrer Spiritualität. Der Film zeigt sinnlose Leid von Menschen in Staaten auf der anderen Seite des Globus und stellt die Frage, ob das Verbot von Drogen eine vertretbare Maßnahme zur Bekämpfung von Abhängigkeit ist.

 

Rahmenprogramm
Für die Diskussion nach dem Film wurde die Regisseurin angefragt.


Filmpartner
Solidaridad e.V.

 

Mama Coca

Regie: Suzan Sekerci
Produktionsland: Deutschland
Produktionsjahr: 2012
Laufzeit: 85 min
Sprache: Spanisch mit deutschen Untertiteln

 

weiterführende Informationen
Hintergründe zur Drogenkriminalität

Die Geschichte der Coca-Pflanze

podcast zum Thema mit vielen weiterführenden links

 

DIE NÄCHSTEN TERMINE

 

13. November 2017 :: 20 Uhr

Code of Survival - Die Geschichte vom Ende der Gentechnik

 

11. Dezember 2017 :: 20 Uhr

Power To Change

 

Globale in Halle: jeden zweiten Montag des Monats