Filmreihe zum Thema Globalisierung

Die Arier

15. Februar 2016 :: 20 Uhr

Woher stammt eigentlich der Begriff „Arier"? In einer persönlichen Reise begibt sich die afrodeutsche Regisseurin Mo Asumang auf die Suche nach den Ursprüngen des Begriffs und dessen Missbrauch durch Rassist_innen in Deutschland und den USA.

Sie besucht Demos und Propaganda-Veranstaltungen selbsternannter Arier in Gera, Wismar und Potsdam und konfrontiert die Demonstrierenden mit scheinbar arglosen Fragen. Sie will die Menschen kennenlernen, die hinter hasserfüllten rechten Ideologien stehen. Doch sie stößt auf Schweigen und Ablehnung. In den USA trifft sie sich mit dem Ku-Klux-Klan und einem Top-Rassisten von schauerlichem Weltruf: Tom Metzger, dem Gründer der „White Aryan Resistance", dessen Ziel es ist, eine „arische" Revolution zu starten. In Archiven und im Iran stößt sie schließlich auf eine ganz andere Bedeutung des Begriffs.

Im Anschluss an den Film sprechen wir mit der Regisseurin über die Hintergründe des Films sowie über den alltäglichen Rassismus und Übergriffe in Deutschland.

Filmpartnerschaft
Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt e.V.

Die Arier

Regie: Mo Asumang
Produktionsland: D
Produktionsjahr: 2014
Länge: 92 min
Sprachen: deutsch und weitere mit UT

 

weitere Informationen zum Film
Link zur Homepage des Films

 

DIE NÄCHSTEN TERMINE

 

11. Dezember 2017 :: 20 Uhr

Power To Change

 

Weiter mit der Globale-Filmreihe wird es voraussichtlich im Februar 2018 gehen. Wir freuen uns darauf !

 

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