Filmreihe zum Thema Globalisierung

Der zerbrochene Mond

In einer der menschenfeindlichsten Gegenden der Erde begleitet Marcos Negrão sechs Monate den Nomaden Sonan mit seinem Stamm in der Region Ladakh im Herzen des Himalayas. Dieses Gebiet nennen die Einwohner wegen seines zerklüfteten, einer Mondlandschaft ähnelnden Aussehens seit jeher "Zerbrochener Mond". Die Erwärmung des Klimas macht diesen Landstrich noch unwirtlicher – die Flüsse trocknen aus und verwandeln die Täler endgültig in Wüsten. Die Nomaden können nicht mehr auf traditionelle Art leben. Angesichts des drohenden Untergangs seines eigenen Volkes sucht Sonan verzweifelt nach Möglichkeiten, dieses Schicksal abzuwenden.
Unwirklich und atemberaubend schön erstreckt sich das Gebiet rund um das Himalaya-Gebirge. Doch der Klimawandel schreitet auch hier unaufhörlich voran und gefährdet die Menschen, die in dieser isolierten Gegend im Einklang mit der Natur überleben müssen. Ein Film über den Glauben und die Opfer eines Volkes, das bereits massiv unter den Folgen des Klimawandels leidet – und über den verhängnisvollen Kurs, von dem die Menschheit nicht ablassen will.

 

Filmpartner

Greenpeace Halle

Der zerbrochene Mond

Regie: Marcos Negrão, André Rangel
Produktionsland: Brasilien
Produktionsjahr: 2010
Länge: 72 min
Sprache: Originalsprachen mit dt. Untertiteln

 

weitere Informationen zum Film
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