Filmreihe zum Thema Globalisierung

Regie: Frieder Wagner
Produktionsland: Deutschland
Jahr: 2006
Länge: 92 min.
Sprache: deutsche Fassung

Der Film "Todesstaub" erzählt von einem Kriegsverbrechen: dem Einsatz der Uranmunition im Irak, im Bosnienkrieg und im Kosovo. Diese "Wunderwaffe" der Alliierten durchdringt einen feindlichen Panzer wie ein Messer die Butter. Dabei verbrennt das radioaktive Uran, das zudem hochgiftig ist und eine Halbwertszeit von 4,5 Milliarden Jahren hat, zu winzigsten Nanopartikelchen. Eingeatmet können sie tödliche Krebstumore verursachen und den genetischen Code aller Lebewesen für viele Generationen deformieren. In den betroffenen Ländern sind dadurch inzwischen ganze Regionen unbewohnbar geworden. Der deutsche Arzt Prof. Dr. Siegwart-Horst Günther machte nach dem Golfkrieg 1991 als erster auf die verheerenden Folgen von solchen Urangeschossen aufmerksam und wurde dafür in Deutschland diskreditiert und verfolgt. Der Film begleitet Professor Günther noch einmal in den heutigen Irak und das Kosovo und dokumentiert so den gefährlichen und außergewöhnlich mutigen Einsatz des rastlosen Arztes, dieses kaum bekannte Kriegsverbrechen publik zu machen.


Präsentiert von:
Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt


Rahmenprogramm
Im Anschluss an die Filmvorführung laden wir zu einem Filmgespräch mit Alexander Stöcker


Weiterführende Informationen
Deutscher Wikipedia-Eintrag

 

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