Filmreihe zum Thema Globalisierung

Das Ding am Deich

10. Februar 2014 :: 20 Uhr

 

Anfang der 1970er Jahre versetzten die Pläne zum Bau eines Atomkraftwerks die Bewohner der kleinen Elbgemeinde Brokdorf in Aufruhr. Es folgten große Proteste, die den Ort spalteten und die Republik 13 Jahre lang in Atem hielten. 1986, kurz nach dem Super-GAU von Tschernobyl, ging das AKW ans Netz. Es wurde ruhig in der Marsch, und nur noch wenige Dorfbewohner hielten an ihrem Widerspruch fest.
Mit Neugier auf diese Menschen und ihren Alltag mit einem AKW vor der Haustür macht sich der Film auf in den abgelegenen Landstrich. Ein Jahr lang umkreist er das „Ding“ und taucht mit den Erinnerungen der widerständigen Anwohner und altem Filmmaterial ein in eine bewegende Vergangenheit. Doch dann wird die Geschichte von der Gegenwart auf eine Weise eingeholt, die niemand erwartet hätte: Zuerst beschließt die Bundesregierung längere Laufzeiten für alle AKW, und nur wenig später bebt in Japan die Erde …
Die Regisseurin begleitet die engagierten, liebenswerten Protagonisten in ihren Erinnerungen und aktuellen Protestaktionen. Damit zeichnet sie sensibel und hoch emotional ein Stück Lebensweg, der durch den beharrlichen Kampf um Demokratie und Mitbestimmung geprägt ist.

Rahmenprogramm
Zum Filmgespräch werden Prof. Hurtado - Professor für Kernenergietechnik an der TU Dresden - und Karsten Hinrichsen von der Bürgerinitiative Brokdorf akut nach Halle kommen.



Filmpartner
Greenpeace Halle

Das Ding am Deich

Regie: Antje Hubert
Produktionsland: Deutschland
Produktionsjahr: 2010
Länge: 86 min
Sprachen: deutsch

 

weitere Informationen zum Film
Link zur Homepage des Films

 

DIE NÄCHSTEN TERMINE

 

11. Dezember 2017 :: 20 Uhr

Power To Change

 

Weiter mit der Globale-Filmreihe wird es voraussichtlich im Februar 2018 gehen. Wir freuen uns darauf !

 

Globale in Halle: jeden zweiten Montag des Monats