Filmreihe zum Thema Globalisierung

Call me kuchu

7. Oktober 2013 :: 20 Uhr

 

Kuchus - so nennen sich Homosexuelle in Uganda. Sie leben in den letzten Jahren sehr gefährlich. Grund ist der Versuch von religiösen Gruppen, ein Anti-Homosexuellen-Gesetz durchzubringen, welches lebenslange Haft und teilweise Todesstrafen vorsieht. Dank weltweiter Proteste wurde das Gesetz nun vorerst zurückgezogen. Aber beendet ist die Debatte damit nicht, weil der Gesetzesentwurf jederzeit wieder eingereicht werden kann. Außerdem sind da noch die Medien, die Fotos und Adressen von Homosexuellen veröffentlichen und „Hängt sie!“ daneben schreiben. Dass das nicht nur Drohgebärden sind, zeigt der brutale Mord am berühmten schwulen Menschenrechtsaktivisten David Kato, der im Januar 2011 die Dreharbeiten in Uganda überschattete.

 

Genau diese Stimmung der Hetze und Angst dokumentiert der Film CALL ME KUCHU. Wir wollen daher im anschließenden Filmgespräch mit der Menschenrechtsexpertin Dr. Rita Schäfer über das Anti-Homosexuellen-Gesetz und die Proteste sprechen und fragen: Wie sieht jenseits von Uganda die Situation in anderen afrikanischen Staaten und der restlichen Welt aus? Welche gesellschaftlichen Strömungen spielen häufig für den Ausbau oder Abbau von Rechten für Homosexuelle eine Rolle?


Filmpartner

Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt e.V.

Call me Kuchu

Regie: Katherine Fairfax Wright, Malika Zouhali-Worrall
Produktionsland: USA
Produktionsjahr: 2012
Länge: 90 min
Sprache: englisch und luganda mit dt. Untertiteln

 

weitere Informationen zum Film
Link zur Homepage des Films

 

 

 

DIE NÄCHSTEN TERMINE

 

11. Dezember 2017 :: 20 Uhr

Power To Change

 

Weiter mit der Globale-Filmreihe wird es voraussichtlich im Februar 2018 gehen. Wir freuen uns darauf !

 

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