Filmreihe zum Thema Globalisierung

Regie: Frank Piasecki Poulsen
Produktionsland: Dänemark, Deutschland
Jahr: 2011
Länge: 82 min
Sprache: dänisch, deutsch, englisch mit dt. Untertiteln


In dem Dokumentarfilm macht sich der Regisseur Frank Poulsen auf die Suche nach der Verbindung zwischen dem illegalen Handel mit Mineralien im Kongo und der Herstellung von Mobiltelefonen.
Im Kongo herrscht Krieg, schon seit Jahren. Und dieser äußerst brutale Bürgerkrieg, der bereits mehr als 5 Millionen Menschen das Leben gekostet hat, wird von allen beteiligten Gruppen durch den illegalen Handel mit Mineralien finanziert. „Blood in the Mobile“ geht der Verbindung zwischen unseren Mobiltelefonen und diesem Handel nach. Hierfür begibt sich der Regisseur Frank Poulsen persönlich in den Kongo, um vor Ort entgegen allen Warnungen und Gefahren die illegale Minenindustrie zu besichtigen: Er bekommt Zugang zu der größten Mine Bisie, von verschiedenen bewaffneten Gruppen kontrolliert, in denen Kinder Tage lang in dunklen, engen Tunneln die Mineralien ausgraben, die später in unseren Telefonen landen. Nach seinem Besuch in der Mine versucht Frank Poulsen mehrfach mit Nokia, der größten Mobilfunkfirma weltweit, in Kontakt zu treten. Er möchte ihr Versprechen, dass sie nicht Konfliktmineralien kaufen und damit den Bürgerkrieg im Kongo mitfinanzieren. Nokia kann es ihm nicht garantieren...


Präsentiert von:
Amnesty International Hochschulgruppe Halle


Rahmenprogramm
Im Anschluss berichtet der Menschenrechtsaktivist Salomon Wantchoucou von seinen Erfahrungen aus 10 Monaten in Schweizer Abschiebehaft. Auch Manuela Mosch berichtet von ihrer Arbeit im Psychosozialen Zentrums für Migrantinnen.


Weiterführende Informationen
› Link zur Homepage des Films

 

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